Sudetendeutsche Landsmannschaft
Landesgruppe Baden-Württemberg e.V.
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Sudetendeutsches Kulturgut bewahren und weitergeben

 

 

 

Die Kreisgruppe Stuttgart der Sudetendeutschen Landsmannschaft feierte unter dem Motto „Land und Leute – sudetendeutsche Vielfalt Mundart (auch schwäbisch), Gedichte und Gesang“ mit einem Kulturnachmittag ihr 70-jähriges Jubiläum.

Dazu konnte die stellvertretende Kreisobfrau der Sudetendeutschen Landsmannschaft Stuttgart und Landesvorsitzende des „Bundes der Vertriebenen Baden-Württemberg, Stadträtin Iris Ripsam im „Haus der Heimat“ in Stuttgart auch zahlreiche Ehrengäste wie den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann, den Vertreter des Bezirksvorstehers von Stuttgart-West, Bezirksbeirat Bernhard Mellert, den Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden-Württemberg, Klaus Hoffmann, den sudetendeutschen Landeskulturreferenten Albert Reich, die Bundesfrauenreferentin der Sudetendeutschen, Gerda Ott und die Vorsitzende des Deutschen Kulturverein Region Brünn, Hanna Zakhari begrüßen.

Die Jubiläumsveranstaltung, moderiert von Kreisobfrau Waltraud Illner und musikalisch umrahmt von Alexander Loistl, stand ganz im Zeichen von literarischen und musikalischen Beiträgen aus den verschiedenen Heimatregionen der Sudetendeutschen. So boten die Heimatgliederungen aus dem Kuhländchen, dem Altvatergebirge, des Böhmerwaldes, dem Braunauer Ländchen, dem Egerland, der Wischauer Sprachinsel, aus Reichenberg und aus Südmähren, Geschichten und Gedichte in Mundart. Aber auch das Schwäbische kam an diesem unterhaltsamen Nachmittag nicht zu kurz.

Klaus Hoffmann, der als Landesobmann der Sudetendeutschen in Baden-Württemberg den Stuttgartern zu ihrem Jubiläum gratulierte, hob in seiner Festansprache die Bedeutung der Dialekte hervor, die es zu hegen und pflegen gelte. So seien auch die Mundarten der deutschen Heimatvertriebenen ein kultureller Schatz, die neben den regionalen Dialekten erhalten werden müssten. Doch gelte es die sudetendeutsche Kultur nicht nur allein zu bewahren. Vielmehr müsse alles, was die Vorfahren im Sudetenland an Kultur geschaffen hätten, in eine gesicherte Zukunft geführt und nachfolgenden Generationen vermittelt werden. Der sudetendeutsche Landesobmann zählt dabei vor allem auch auf die Unterstützung der Politik, ohne deren moralischen aber vor allem auch finanziellen Beistand, die heimatpflegerische Arbeit der Verbände und Landsmannschaften nicht funktionieren würde.

 

Helmut Heisig   - SL- Stuttgart -  

 

Fototext :

Foto „Gruppenbild“: Viele Ehrengäste waren in das „Haus der Heimat“ in Stuttgart gekommen, um mit der Kreisgruppe Stuttgart der Sudetendeutschen Landsmannschaft ihr 70-jähriges Jubiläum zu feiern.

Foto "Hoffmann, Wenig, Reim": Landesobmann Klaus Hoffmann mit Harald Wenig in Egerländer Tracht und den Geschwistern Reim in Tracht der Wischauer Sprachinsel.

Fotos : Helmut Heisig

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